Konfi-Camp 2026 – Ein Rückblick.

Vier Tage, 170 Konfis, eine Menge echte Begegnungen.

Himmelfahrt, Wegberg, Sonnenschein und zwischendurch auch mal Regen – und mittendrin rund 170 Jugendliche, die vier Tage lang gemeinsam lachen, fragen, feiern und wachsen. Das Kölner KonfiCamp fand vom 14. bis 17. Mai 2026 bereits zum dritten Mal in Folge statt, und es war wieder etwas Besonderes. Sieben Gemeinden aus dem Kirchenkreis Köln-Linksrheinisch schickten ihre Konfirmand:innen nach Wegberg – zusammen mit einem großen Team aus Haupt- und Ehrenamtlichen, Bands, Techniker:innen und der Johanniter-Jugend. Knapp 250 Menschen insgesamt.

„RealAtionship“ – echt und direkt

Unter dem Motto „RealAtionship“ beschäftigten sich die Jugendlichen mit den unterschiedlichsten Formen von Beziehungen- zu sich selbst, zu anderen Menschen und zu Gott. In Workshops, Gesprächsrunden, kreativen Angeboten oder beim Pilgern wurde gemeinsam nachgedacht, diskutiert und ausprobiert. Gleichzeitig blieb viel Raum für Spaß, Bewegung und gemeinsames Erleben.

Die Abende gehörten der Gemeinschaft: Mit der eigenen KonfiCampBand „Be Real“ und der hessischen Jugendband „High Fly“ wurde gefeiert, was das Zeug hält. Ein kleiner Jahrmarkt, Spiele, Musik – selbst das Wetter konnte die Stimmung nicht trüben. Wer schon mal erlebt hat, wie 170 Jugendliche zusammen singen und lachen, weiß: Das fühlt sich gut an.

Zurückgekommen, um zu geben

Besonders schön: 24 junge Menschen, die im letzten Jahr selbst noch als Konfis dabei waren, kehrten dieses Mal als Teamer:innen zurück. Sie haben sich dafür ein Jahr lang vorbereitet – und waren jetzt mittendrin statt nur dabei. Genau das ist das Ziel: Ein Camp, das nicht konsumiert wird, sondern mitgestaltet.

Das KonfiCamp in Wegberg macht deutlich, dass Kirche für junge Menschen ein Ort voller Leben, Gemeinschaft und persönlicher Entwicklung sein kann. Zwischen Gesprächen über Glaubensfragen, gemeinsamen Aktionen und vielen fröhlichen Momenten entstanden wertvolle Erinnerungen und neue Freundschaften – weit über die eigene Gemeinde hinaus.

 

Hier ein kurzes Gespräch mit der Projektleitung:

„Das Camp ist nie fertig – und das ist gut so“

Zum dritten Mal in Folge, 170 Konfis, sieben Gemeinden – wie fühlt sich das an?

Ehrlich gesagt: jedes Mal wieder überwältigend. Da steckt monatelange Arbeit drin. Aber wenn man dann auf dem Gelände steht und sieht, wie die Jugendlichen ankommen, auftauen, lachen, reden – dann ist das einfach der beste Beweis dafür, dass es sich lohnt.

Ihr habt schon im Spätsommer 2025 mit der Planung angefangen. Warum so früh?

Weil dieses Camp kein Produkt ist, das man von der Stange kauft. Wir planen das gemeinsam mit Vertreter:innen aus allen beteiligten Gemeinden – das kostet Zeit, aber es zahlt sich aus. Jede Gemeinde bringt ihre eigene Perspektive mit, ihre Jugendlichen, ihre Ideen.

Was war in diesem Jahr neu?

In diesem Jahr nutzte zum Beispiel eine Gemeinde diese Möglichkeit, das bereits entwickelte Workshop-Konzept der letzten zwei Jahre gemeinsam mit ehrenamtlichen Teamer:innen auf den Prüfstand zu stellen und umzukrempeln. Zu wenig Vielfalt, zu theoretisch, zu langweilig – so das Urteil der Jugendlichen. Der Wunsch: Die Konfis sollen nach ihren persönlichen Bedürfnissen ihre Workshops auswählen dürfen! Outdoor und bewegt – interaktiver Gehirnsport; kreativ und meditativ – kommunikativ und etwas lauter…für jede:n sollte etwas dabei sein!

Besonders aufgefallen ist, dass 24 ehemalige Konfis als Teamer:innen zurückgekommen sind. Was bedeutet das für euch?

Das zeigt uns, dass das Camp etwas bewegt. Die Teamer:innen konnten das KonfiCamp noch einmal miterleben und gleichzeitig erste Erfahrungen als Jungteamer:innen sammeln. Viele arbeiteten ein Jahr lang motiviert daraufhin, dieses Mal als Teamer:in beim KonfiCamp dabei zu sein: Juniorschulungen, Basisschulungen und Teamer-Vortreffen bilden eine notwendige Grundvoraussetzung zum Einstieg ins Teamendenleben.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft des Camps?

Dass es weiter wächst – nicht unbedingt in der Größe, sondern in der Tiefe. Dass noch mehr Gemeinden mitmachen und das Camp mitgestalten. Und dass wir auch in zehn Jahren noch sagen können: Hier entsteht etwas, das Jugendliche wirklich bewegt. Das Camp ist nie fertig – und genau das macht es lebendig.

 

 

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